Ergonomische Einrichtung in den eigenen vier Wänden: So bleiben die Gelenke zu Hause geschmeidig

Ergonomische Einrichtung

Schuld an Rücken- und Gelenksschmerzen sind oft eine falsche Haltung am Arbeitsplatz oder zu wenig Bewegung. Doch auch die Einrichtung im eigenen Zuhause kann der Übeltäter sein. Kaia Health hat sich der richtigen Rückenhaltung verschrieben und gibt Tipps für eine ergonomische Einrichtung, die nicht einmal teuer sein muss.

Kein Stubenhocker sein: Bewegungsanreize setzen

Gerade nach Feierabend ist die Verlockung so groß, sich bequem in einen Sessel zu fläzen. Doch für ein Mehr an Ergonomie darf die Bequemlichkeit nicht siegen. Bewegung bringen viele kleine Veränderungen: Wer beispielsweise auf die Fernbedienung verzichtet, muss öfter mal aufstehen, um Geräte ein- und auszuschalten.

Freiheit den Beinen: Die richtigen Sitzmöbel wählen

Die Ergonomie des Bürosessels ist eine Wissenschaft für sich. Alle anderen Sitzgelegenheiten sollten dem um nichts nachstehen. Schon bei der Wahl der Sitzmöbel sollte darauf geachtet werden, dass angenehmes Sitzen möglich ist und Schultern und Wirbelsäule unterstützt werden.

Besonders gut für die Ergonomie sind Armlehnen und Kisseneinlagen für eine aufrechte Haltung. Rings um Sessel und Stühle sollte genug Platz sein, um genüsslich die Beine ausstrecken zu können.

Richtig sitzen vor dem Fernseher

Richtige Sitzposition
Vor dem Fernseher, wie vor dem Computer gilt: Ergonomisch sitzen!

Ähnlich wichtig ist das richtige Sofa. Natürlich soll es einen optischen Wow-Effekt hervorrufen. Gleichzeitig führt ein zu tiefes oder zu weiches Sofa für Rückenpatienten dazu, dass sie nach einem Fernsehabend nicht mehr richtig auf die Beine kommen.

Das ergonomische Sofa bietet mehr Sitzkomfort etwa durch verstellbare Kopfstützen oder einem Sitzauszug. Wichtig ist, dass nicht der ganze Feierabend in der gleichen Sitzhaltung verbracht wird. Wie so oft macht Abwechslung das Leben bunt – und schont den Rücken!

Ungesunde Puppenküche: So sollte die Küche aussehen

Zugegeben: Die Kücheneinrichtung erfordert einiges an Know-How und Aufwand, vor allem, dann, wenn es so viel leichter wäre, die Einbauküche des Vormieters einfach zu behalten. Auf lange Sicht gesehen wird der Rücken allerdings dankbar sein für die vielen Gedanken, die in die Küchenplanung geflossen sind.

Idealerweise liegt die Arbeitsplatte 10-15cm unterhalb des Ellenbogens. Das Kochfeld sollte eine Spur niedriger sein, um in die Töpfe blicken zu können, die Spüle hingegen darf ruhig etwas höher liegen. Moderne Küchen verbauen Elektrogeräte auf Arbeitshöhe – eine sinnvolle Entscheidung in jeder Küche.

Wer nicht allein Herr(in) über sein Küchenreich ist, muss kompromissbereit sein. Im besten Fall werden höhenverstellbare Arbeitsflächen montiert, ist das nicht möglich, muss ein Toleranzbereich her: 5-10cm höher oder tiefer bewegt sich noch im Rahmen des Möglichen.

Nicht verbiegen lassen: Gesund liegen gegen Rückenschmerzen

Ergonomisch arbeiten, sitzen und natürlich liegen ist das A und O für einen gesunden Rücken. Alte, durchgelegene Matratzen müssen raus und durch Matratzen ersetzt werden, die empfindliche Punkte entlasten. Insbesondere Wirbelsäule, Schultern und Hüfte sollten von der Schlafunterlage optimal abgefedert werden.

Wie hart die Matratze sein soll, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, etwa von der Schlafposition, dem Gewicht und nicht zuletzt vom Wohlfühlfaktor. Für den Kauf gilt: Gut Ding will Weile haben. Schon im Geschäft sollte ausführlich Probe gelegen und im Zweifelsfall vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht werden.

Mit diesen Tipps wird der Alltag rückenfreundlicher und Schmerzen gehören hoffentlich bald schon der Vergangenheit an.

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