4 Tipps, wie Sie die Raumakustik in Ihren vier Wänden verbessern können

Raumakustik selbst bessern mit unseren Tipps

Die Akustik in den Wohnräumen ist für das Wohlgefühl ebenso bedeutend wie richtige Beleuchtung oder Einrichtung: Wenn Räume beispielsweise zu stark widerhallen, sorgt dies für eine lärmende, unangenehme Atmosphäre. Wie Sie die Raumakustik in Ihrem Zuhause verbessern können, sehen Sie anhand der folgenden 4 Tipps.

1. Stoffe einsetzen

Raumakustik verbessern mit einem Teppich
Ein Teppich kann Lärm, wie beispielsweise Schritte oder Gespräche, dämmen. 

Räume mit einer schlechten Raumakustik verursachen lange Nachhallzeiten. Das bedeutet, dass Geräusche in diesen Räumen sehr lange überleben und einen störenden Echo-Effekt erzeugen, der für die Ruhe in den eigenen vier Wänden nicht zuträglich ist.

Um die Nachhallzeit zu dämmen und somit die Raumakustik zu verbessern, sollten Stoffe zum Einsatz kommen:

  • Teppiche dämmen den größten Lärm, der durch das Herumgehen in der Wohnung entsteht.
  • Badezimmer sind aufgrund der eingebauten Fliesen oft sehr hellhörig und erzeugen einen großen Widerhall. Hier werden Handtücher, Teppiche und Co. ganz automatisch ihren Dienst in der Schalldämmung leisten.
  • Sobald Möbel in die Wohnung einziehen, wird auch der Schall in den Räumen weniger werden. Die Stoffe absorbieren diesen und machen so die Räume „ruhiger“.

2. Decke dämmen

Die Decke überspannt den ganzen Raum. Da überrascht es nicht, dass diese auch schalltechnisch relevant ist. Spezielle Akustikdecken, die an der bestehenden Zimmerdecke angebracht werden, dämmen einen großen Teil des Schalls. Akustikdecken können als einzelne Elemente oder die komplette Fläche überspannend eingebaut werden.

Diese dämmenden Decken sorgen dafür, dass das auditive Raumklima wesentlich verbessert wird und Sie sich bei Gesprächen und Co. keinem störenden Echo ausgesetzt sehen.

3. Wände schallunempfindlich machen

Bücherregal dämmt die Wohnung und sieht gut aus
Ein Bücherregal kann den Schall im Raum „verschlucken“.

In großen Räumen mit hohen Decken breitet sich Schall besonders gut aus. Daher sollten Sie neben der Verkleidung der Decke auch darauf achten, dass gegenüberliegende Wände nicht nackt bleiben.

Diese spielen mit dem Echo sozusagen Tennis: Es pendelt zwischen den Wänden hin und her und stört die Raumakustik ungemein.

Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie zumindest an einer der Wände schallschluckende Maßnahmen ergreifen:

  • ein Bücherregal aufstellen
  • Wandteppiche anbringen
  • spezielle Akustikplatten in allen Formen und Farben aufhängen

4. Dämmende Materialien auswählen

Viele Materialien, die in Wohnungen verbaut werden, sind per se schallreflektierend. Zu diesen gehören Parkett, Stein und Beton. Materialien wie Wollfilze, Schaumstoffe und Mineralfasern eignen sich als dämmende Verkleidung oder Füllung dieser Baustoffe sehr gut. Sie werden Ihnen durch ihre absorbierende Wirkung eine angenehme Raumakustik bereiten.

Für ein angenehmes Raumklima auf auditiver Ebene sollten Sie auf schalldämmende Materialien und Stoffe setzen. Einrichtungsgegenstände und dämmende Einbauelemente können das in Räumen entstehende Echo ebenso gut unterbinden. So können Sie in Ihrer wohlig gedämmten Wohnung anregende Gespräche ohne störenden Nachhall führen oder einfach die Ruhe genießen.