Polsterreinigung: Polstermöbel richtig reinigen und pflegen

Gerade bei Polstermöbeln sind schon kleine Flecken oft sehr gut sichtbar. Wenn sie dann noch durch ein saugfähiges Material tief eindringen, wird die Reinigung besonders schwierig. Oft verwendet man zusätzlich falsche Putzmittel oder macht es unbewusst noch schlimmer. Hier gibt es gute Tipps zur Polsterreinigung, Pflege und wie man Polstermöbelflecken richtig bekämpft!

Polstermöbel reinigen

Tipp 1: fetthaltige Putzmittel vermeiden

Generell sollte man vorsichtig mit Reinigungsmitteln sein. Gerne greift man schnell zur Seife – doch das ist genau der falsche Schritt! Denn Seife enthält Fett und dieses nistet sich dann beim Behandeln in den Stoff ein.

Bei kleinen Flecken gilt – immer sofort behandeln. Man nehme ein sauberes Tuch und tupfe die schmutzige Stelle sorgfältig ab. Erst dann kommt ein feuchtes Tuch zum Einsatz, mit dem vom äußeren Rand zur Mitte hin gereinigt wird. Ein Schuss fettlösendes Spülmittel dazu schadet nicht.

Das gilt bei Fleckenteufel wie Cola oder etwa Ketchup – bei Rotweinflecken hilft folgendes:

  • Salz, Weißwein, oder Zitronensaft für etwa 15 Minuten einwirken lassen
  • mit Toiletten-oder Küchenpapier aufsaugen
  • den Rest mit Seifenlösung auswaschen

Bei Leder hilft schon ein feuchtes Tuch, bevorzugt mit destilliertem Wasser, denn das verhindert Kalkflecken!

Bei Blut, Ei und Urin allerdings empfiehlt sich ausschließlich kaltes Wasser. Vorsicht: keinesfalls reiben! Anschließend die Fläche mit einem nebelfeuchten Tuch von Naht zu Naht abwischen. So haben Trockenränder keine Chance.

Tipp 2: Pflegeangaben beachten

Sehr hilfreich ist auch der Blick auf das Kennzeichnungsetikett der Polstermöbel. Hier finden sich Pflegehinweise- und Symbole, die unverzichtbar für eine gute Reinigung sind. Beispiele:

  • großer Buchstabe in einem Kreis = chemische Reinigung
  • Waschbottich mit Temperaturangabe = der Bezug ist waschmaschinentauglich

Grundregeln:

  • Synthetische Materialien (Bsp.: Mikrofaser) sind strapazierfähiger und auch leichter, beziehungsweise gröber zu reinigen.
  • Hingegen fordern Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Wolle einen sanfteren Umgang.
  • Dasselbe gilt für die Optik der Bezüge: farbenfrohe, gemusterte Bezüge sind pflegeleichter als einfarbige, helle Materialien beziehungsweise fallen Gebrauchsspuren viel weniger auf.

Natürlich kann man auch sehr bequem auf Profis zurückgreifen: Mr. Cleaner zum Beispiel ist ein professioneller Reinigungsanbieter. Hier kann unter anderem auch bequem eine individuelle und qualitativ-hochwertige Polstermöbelreinigung gebucht werden.

Tipp 3: Regelmäßige Pflege

Als alltäglicher Reinigungsfreund empfiehlt sich der Staubsauger. Kleine Störenfriede wie Haare, Staub oder Brösel können mit einer Polsterdüse effektiv entfernt werden. Praktisch hierbei sind natürlich Polster, die sich hochheben lassen – so kommt man auch prima an die Ritzen ran.

Vorsicht: bei Textilien mit flauschigen Oberflächen (Velours) wie Samt empfiehlt sich ein Absaugen mit reduzierter Leistung und in Strichrichtung. Wenn schon gegen die Strichrichtung gearbeitet wird, dann aber nur mit einer weichen Bürste.

Tipp: einen Feinstrumpf über die Düse ziehen – so können zum Beispiel Ohrringe gerettet werden.

Für eine richtige und effektive Polstermöbelreinigung sollte man die jeweiligen Textilien, sowie die Pflegehinweise beachten und auch das passende Putzmittel verwenden. Ein regelmäßiges Absaugen erleichtert den Reinigungsprozess insgesamt. Dann kann nicht mehr allzu viel schiefgehen – und im Falle kann man immer auch auf professionelle Reinigungsprofis zurückgreifen.  

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