Optimale Raumakustik in den eigenen vier Wänden

Mit zunehmender Wohndichte nimmt leider auch die Lärmbelastung einen großen Teil des Alltags ein. Umso wichtiger wird dadurch Schallschutz in der Wohnung oder im Haus.  Denn wenn Wohnungen nicht ausreichend schallgedämmt sind, wird das schnell zur Belastung: Laut einer Forsa-Umfrage wünscht sich jeder Dritte zu Hause mehr Ruhe. Durch die richtige Platzierung von Absorbern kann die Raumakustik verbessert und der Lärmpegel deutlich gesenkt werden.

Wenn die Wohnqualität unter schlechter Raumakustik leidet

Eine schlichte Ausstattung und glatte Oberflächen wie Stein, Beton und Glas liegen im Trend. Das sind jedoch allesamt schallharte Oberflächen, die den Nachhall in Räumen erhöhen. Sie lassen also abgegebenen Schall zurückprallen, sodass er länger im Raum bleibt.

Dadurch entsteht bei Besuch oder etwas lauteren Kindern ein sehr hoher Geräuschpegel. Das führt laut akustikforum.ch zu schlechter Sprachverständlichkeit, und ein entspanntes Essen mit Bekannten kann schnell anstrengend werden.

Auch externe Geräuschquellen, wie etwa lauter Straßenlärm oder geräuschvolle Nachbarn, können die Wohnqualität deutlich beeinträchtigen. Gerade in Schlafzimmern kann eine schlechte Raumakustik, die Lärm von außen nicht abschirmt, zu Schlafproblemen und längerfristig sogar zu Gesundheitsrisiken führen – Grund genug, rechtzeitig vorzusorgen!

Schallschutz: So verbessern Sie die Raumakustik

Wie schirmt man also Schall effektiv ab, um nicht darunter zu leiden? Indem Absorber an schallharten Oberflächen angebracht werden, kann der Nachhall gezielt verringert werden. Dabei genügt es schon, auf 20-30 Prozent der Wandflächen Absorber zu montieren.

Variante 1: Schallschutz an Wänden und Decken

Akustische Wand- und Deckenpaneele etwa nutzen Wand- und Deckenflächen zur Schallisolierung. Das verhindert nicht nur, dass unangenehmer Schall von außen in einen Raum dringt, sondern auch, dass Geräusche von innen nach außen gelangen.

Für private Wohnräume sind Schallschutz-Bilder zur Verbesserung der Akustik im Raum ideal geeignet. Akustikbilder nehmen Schallwellen auf und reduzieren so den Nachhall, wodurch sich Gesprächspartner besser hören und verständigen können. Durch ihre vielfältigen Designs bringen sie den Raum besonders zur Geltung.

Variante 2: Schallschutz vor den Fenstern

Kein Platz an der Wand? Dann helfen Akustik- und Schallschutzvorhänge dabei, Verkehrs- und Straßenlärm zu reduzieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vorhängen sind sie speziell auf Schallabsorption ausgelegt und sorgen für einen niedrigeren Nachhall. Da die Vorhänge blickdicht sind und störendes Licht reduzieren, eignen sie sich besonders, um einen erholsamen Schlaf zu fördern.

Variante 3: Schallschutz durch Raumtrenner

In besonders weiten Räumen können auch Raumtrennwände genutzt werden, um den Lärmpegel zu senken. Sie reduzieren nicht nur den Hall, sondern bieten zudem die Möglichkeit, den Raum zu unterteilen. Man muss sich dabei natürlich nicht für immer festlegen: Die Trennwände sind mobil und können bei Bedarf wieder versetzt werden.

Daher gilt: Moderne Architektur mit spärlicher Ausstattung und glatten Oberflächen sollte am besten mit schalldämpfenden Absorbern, Trennwänden oder Schallschutzvorhängen ergänzt werden, um für eine gute Raumakustik und optimale Erholung im eigenen Heim zu sorgen.

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