Der Kampf der Lichter: LED, Energiesparlampe oder Halogen?

Moderne Lichtquelle wählen

Je mehr natürliches Licht in ein Zimmer fällt desto besser. Das Arbeiten fällt leichter, die Stimmung scheint heller und deshalb ist es die logische Wahl, die Vorhänge zu öffnen und den Sonnenschein ins Zimmer zu lassen anstatt das Licht einzuschalten.

Doch wenn die Tage kürzer werden oder Innenräume einfach zu dunkel sind, fällt die Wahl zwangsläufig auf eine Lampe mit künstlichem Licht. Allerdings stellt sich dabei die Frage, welche Art von Leuchtmittel aus einer Vielzahl von guten Alternativen ausgewählt werden soll, um das perfekte Licht im Wohnraum zu kreieren.

Moderne Leuchtmittel

Die altmodische Glühbirne hat ausgedient, so viel ist klar. Als Energiefresser hat die EU sie schon lange aus den Geschäften verbannt und auch die heimischen Vorräte nehmen Stück für Stück ab. Die Modelle in Glühbirnenoptik, die heute wieder im Trend sind, setzen auf andere Konzepte.

Die häufigsten Leuchtmittel für die eigenen vier Wände sind heute Halogenstrahler, Energiesparlampen oder Leuchtdioden, die besser bekannt sind als LEDs. Im Vergleich zur Edison-Glühbirne schneiden sie alle in allen Bereichen besser ab und überzeugen auch deshalb, weil sie schlicht viel kleiner sind als die klassische Glühbirne.

Kriterien für den Wohnraum

Was schafft Wohlfühlatmosphäre im Wohnbereich und welches Leuchtmittel erfüllt diese Kriterien am besten? Helligkeit und Wärme sorgen dafür, dass man sich gerne im Zimmer aufhält und die Augen nicht überanstrengt werden, weil es zu dunkel ist.

Energiesparlampen im Wohnbereich
Sparsame Lampen von heute sind schön anzuschauen und dienen als angenehme Lichtquelle.

Energiesparlampen, die in warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß erhältlich sind, und Halogenlampen, die warmes Licht spenden, sind hier LEDs leicht überlegen. Das bläuliche Licht der LEDs ist tendenziell ein wenig schlechter für die Augen und hat mit 80 bis 90 Ra einen schlechteren Farbwiedergabeindex (Tageslicht: 100 Ra).

Der entscheidende Nachteil der Energiesparlampe ist ihre verzögerte Einschaltzeit und die Tatsache, dass sie im Normalfall nicht dimmbar ist. Am besten lassen sich Halogenstrahler dimmen, doch auch LEDs, die darüber hinaus auch mit Farbwechseln Akzente setzen können, können für gedämpftes Licht sorgen.

Grünes Licht für die Umwelt

Ausschlaggebend ist neben dem Wohlfühlfaktor der Lichtquelle insbesondere der Nachhaltigkeitsaspekt einer künstlichen Lichtquelle. Ein Leuchtmittel geht dann als glänzendes Vorbild voran, wenn es langlebig ist, wenig Energie verbraucht und in der Entsorgung unkompliziert ist.

Als besonders langlebig gelten LEDs (circa 50.000 Stunden), gefolgt von Energiesparlampen mit bereits deutlich geringerer ‚Lebenserwartung.’ Eine Halogenlampe leuchtet dagegen im Schnitt nur 2-4 Jahre. Übrigens: LEDs gehen nicht schneller kaputt, wenn man sie häufig ein- und ausschaltet, ein weiterer großer Vorteil.

Auch in Sachen Energieverbrauch ist die Halogenlampe ein Auslaufmodell. Während die Energiesparlampe ihre stromsparenden Eigenschaften bereits im Namen trägt, kann auch die Leuchtdiode hier punkten: Vergleicht man herkömmliche Glühbirnen und LEDs, verbrauchen letztere bis zu 90 % weniger Strom.

In der Entsorgung ist Halogen im Vergleich zur Energiesparlampe mit Quecksilber und zu LEDs unkompliziert und kann im Hausmüll entsorgt werden. LEDs und Energiesparlampen müssen bei speziellen Sammelstellen abgegeben werden.

Fazit: Und der Sieger ist…

Wer hat nun die Nase vorn? In Sachen Umweltfreundlichkeit und Licht überzeugen LED-Lampen besonders. Wichtig ist es hier allerdings, auf Qualität zu achten, da billige LEDs oft einen Blaustich haben und für ungesundes Licht sorgen.

LED-Deckenleuchten, wie etwa von Platinlux, haben den entscheidenden Vorteil, dass bereits hochwertige LED-Strahler verbaut sind. Auch Halogenbeleuchtung eignet sich als Deckenbeleuchtung und spendet warm-weiches Licht. Allerdings gilt: Sparsam einsetzen für die Umwelt.

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