Fingerprint, Pincode oder Haustürschlüssel: Wie sichere ich meine Haustüre am besten?

Haustüre richtig sichern

Heutzutage gibt es dank moderner Technologien einige Methoden, die sich eignen, um Ihre Haustüre abzusichern. Zu den beliebtesten zählen, neben dem guten alten Haustürschlüssel, mittlerweile ein Verschluss mittels Pincode oder sogar Fingerprint-Sensoren. Welche Vor- und Nachteile diese Methoden bieten, möchten wir Ihnen nun erklären.

Fingerprint

Für jeden, der sich schon einmal ausgesperrt hat, klingt diese Lösung, als könnte sie alle Träume wahr werden lassen, denn bei einer Haustür, die per Fingerprint betätigt werden kann, brauchen Sie keinen Schlüssel mehr. Außen an der Tür ist ein Scanner montiert, der Ihren Fingerabdruck abliest und die Haustüre damit öffnet – kein langes Schlüsselsuchen mehr, denn Ihren Schlüssel haben Sie immer parat. Auch für das Verriegeln brauchen Sie keinen Schlüssel mehr, denn sobald die Haustür ins Schloss fällt, verriegelt ein Motor das Schloss automatisch. Es können je nach System bis zu 99 verschiedene Finger registriert werden.

Wenn Sie sich für diese Lösung entscheiden, sollten Sie ein qualitativ hochwertiges System nutzen, das nicht manipuliert werden kann – hochwertige Fingerprint-Haustüren erkennen zum Beispiel, ob der Finger „lebendig“ ist oder ob es sich um einen Abdruck auf Tesafilm handelt.

Pincode

Haustürschlüssel
Fingerprint und Pincode sind für den guten, alten Haustürschlüssel eine große Konkurrenz.

Auch mit einem Türschloss mit Zahlencode brauchen Sie nie wieder einen Hausschlüssel und sichern sich davor ab, sich auszusperren.

Die Handhabung ist einfach: Sie wählen sich einen Code aus, den Sie sich gut merken können, und geben ihn ein, sobald Sie sich Zutritt zu Ihrer Wohnung verschaffen möchten.

Auch hier sollten Sie darauf achten, auf ein technisch anspruchsvolles, nicht manipulationsanfälliges System zu setzen. Der Zahlencode sollte sich nicht an der Tür mit einem einfachen Handgriff ändern lassen. Außerdem sollten Sie stets darauf achten, dass Ihnen niemand Fremdes beim Eingeben über die Schulter schaut.

Haustürschlüssel

Der gute alte Haustürschlüssel bewährt sich trotz ausgefeilter technologischer Möglichkeiten auch heutzutage noch. Grund dafür ist, dass er in der Regel einfach zu handhaben und auch sicher ist. Außerdem haben eigentlich alle Türen bereits ein herkömmliches Türschloss und so muss nicht nachgerüstet werden.

Was sich aber in vielen Fällen auszahlen kann, ist ein sogenannter Schlüsseltresor für den Haustürschlüssel. Dieser dient dazu, einen oder mehrere Haus- und Wohnungsschlüssel sicher aufzubewahren. Vor allem, wenn Sie einen pflegebedürftigen Angehörigen haben, ist ein Schlüsselsafe in der Regel eine gute Investition, denn so können Sie sich im Ernstfall auch Zutritt zum Zuhause Ihrer Angehörigen verschaffen, wenn diese nicht mehr in der Lage sind, die Tür selbständig zu öffnen. So kann eine regelmäßige und lückenlose Betreuung gewährleistet werden. Schlüsselsafes werden über einen meist vierstelligen Code gesichert, damit sie von unbefugten Personen nicht geöffnet werden können. Die Codes sind frei wählbar und sollten aus Sicherheitsgründen in regelmäßigen Abständen geändert werden und keine Geburtsdaten, Hausnummern oder Telefonnummern beinhalten.

Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Sicher sind sie alle gleichermaßen, vorausgesetzt, Sie setzen stets auf Qualität. Denn ein sicherer Haustürschlüssel ist besser als ein minderwertiger Fingerabdrucksensor.

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